Ekkehard Felder et al. (Hrsg.)

Handbuch Europäische Sprachkritik Online (HESO)
Band 4: Sprachinstitutionen und Sprachkritik

Sprachinstitutionen haben in den einzelnen hier behandelten Sprachen in unterschiedlichem Maße die sprachkultivierende, sprachnormierende und auch sprachkritische Auseinandersetzung befördert. Zu den bekanntesten und in gewissem Sinne auch symbolträchtigsten Sprachinstitutionen zählen zweifellos Sprachakademien wie die Accademia della Crusca oder die Académie française. Neben Sprachakademien stehen mitunter auch Sprachgesellschaften für eine nicht nur sprachnormierende, sondern in Teilen auch sprachpuristische Auseinandersetzung.

Anna-Victoria Bognár

Der Architekt in der Frühen Neuzeit
Ausbildung, Karrierewege, Berufsfelder

Höfische Kultur interdisziplinär (HKI) – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur, Band 2

Der Beruf des Architekten durchlief im Heiligen Römischen Reich bereits in der Frühen Neuzeit (ca. 1500–1800) die entscheidenden Stadien seiner Professionalisierung. In der Regel bereiteten mehrfache Ausbildungen im künstlerischen, handwerklichen, militärischen und wissenschaftlichen Bereich die Architekten auf ein breites Berufsfeld vor. Als Baumeister in den Bauämtern führten sie eine effiziente Arbeitsteilung bei Entwurf, Planung, Ausführung und Verwaltung ein und konnten zuweilen bemerkenswerte Karrieren durchlaufen. In diesem Band werden die kulturellen, sozialen und administrativen Faktoren beleuchtet, die das künstlerische Schaffen der Architekten bedingten.

Michael Wolbring

Melchior Goldast und der ›Codex Manesse‹
Mit besonderer Berücksichtigung der ›Hypomnemata in aulicorum Poetarum Carmina amatoria‹

In der Zeit um 1600 setzt sich der Schweizer Humanist und Jurist Melchior Goldast von Haiminsfeld (1576/78–1635) intensiv mit der Literatur des Mittelalters auseinander. Seine besondere Aufmerksamkeit findet die bedeutendste mittelalterliche Lyrikhandschrift in deutscher Sprache, der ›Codex Manesse‹. Goldast fertigt umfangreiche Notizen zu der Handschrift an, zitiert und ediert sie in Teilen in seinen gedruckten Werken und macht sie so erstmals einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Mehr als die Begeisterung für die Lyrik des Mittelalters sind es aber vor allen Dingen tagespolitische Wirkinteressen, die den Calvinisten Goldast bei seiner Arbeit antreiben.

Rektoratskommission Studium Generale , Martin Borowski , Kerstin von Lingen (Hrsg.)

Studium Generale
Bd. 6: Menschenrechte - für wen?

Die Entwicklung von Werten, ihre Umsetzung in Formulierungen und ihre Kodifizierung in Institutionen ist im Grunde ein erstaunlicher Prozess. Dass beispielsweise der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag entstehen konnte, ist einem langen Entwicklungsprozess zu verdanken. Ein Prozess, der sich nicht zuletzt aus den Erfahrungen mit den Kriegen und Kriegsverbrechen einer technisierten Welt entwickelt. Die Zahl der Mittel und Instrumente zum Schutz der Menschenrechte ist gewachsen, doch gleichzeitig zeigt ein genauerer Blick auch die Fragilität dieser Instrumente. Viele Einflussfaktoren sind hier zu diskutieren – vom Trend zu autoritärer Staatlichkeit bis hin zu ökonomischer Globalisierung mit all ihren Begleitumständen. Und die Entwicklung bleibt nicht stehen. Wie geht eine Gesellschaft beispielsweise mit religiöser Diversität vor dem Hintergrund der entwickelten Menschenrechte um?

Gisela Müller-Brandeck-Bocquet , Rektoratskommission Studium Generale , Jürgen Neyer (Hrsg.)

Studium Generale
Bd. 5: Europa – Realität und Vision

Europa die Frau, Europa das Haus. Europa als Traum, Hoffnung und Notwendigkeit.

Europa hat viele Gesichter und es gibt die unterschiedlichsten Gleichnisse für das, was Europa und was die Europäische Union sind und sein sollen. Die Universität Heidelberg hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen eingeladen und sie gebeten, im Rahmen des Studium Generale zum Thema „Europa – Realität und Vision“ Stellung zu nehmen und dabei auf unterschiedliche Aspekte wie Minderheiten und Bürgerrechte, Migration, die Rolle Deutschlands im Integrationsprozess der Europäischen Union oder die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik nach dem Brexit-Referendum einzugehen. Auch der Blick von Russland auf die Europäische Union sowie chinesische und europäische Sichtweisen auf den jeweils anderen legen eine Fülle von historischen Bedingtheiten, Bildern und Vorbildern frei, die in ihrer Wirksamkeit nicht zu unterschätzen sind. Ob das Plädoyer für eine Neugründung Europas die wegweisende Option ist, bleibt dabei dem Leser überlassen.

Óscar Loureda (Hrsg.)

Studium Generale
Bd. 4: Manipulation

Der amerikanische Science-Fiction-Autor Philip Dick hat Vorlagen für Kultfilme wie Blade Runner oder Minority Report geschrieben und dabei mit prophetischem Blick und großer Phantasie Szenarien vorausgesehen, in denen unsere Gegenwart durch gezielte Manipulation zum Albtraum wird. Verdeckte Einflussnahme, also alle Prozesse, die das Erleben und Verhalten von Einzelnen und Gruppen ohne deren Wissen und Zustimmung steuern, nennen wir Manipulation. Sie ist das Gegenteil von Erkenntnis und wissensbasierter Meinung.

Wie weit hat Science-Fiction die Realität eingeholt? Wie frei treffen wir unsere Entscheidungen? Wie sehr setzen wir dabei auf Wissen und Tatsachen und wie sehr auf vermeintliche Gewissheiten und gesteuerte Meinung? „Manipulation – wie frei sind wir wirklich?“ lautete die Fragestellung des Studium Generale im Sommersemester 2016. Dazu wurden Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Disziplinen wie der (Kunst-)Geschichte, der Germanistik, der Medizin oder der Wirtschafts- und der Rechtswissenschaften eingeladen, um aus der Perspektive ihres Faches das Thema auszuleuchten. Das Spektrum der Vorträge reichte von Fälschungen in der Kunst über Manipulationen in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen bis eben hin zur Steuerung der öffentlichen Meinung. Zu den Referenten gehörten neben Wissenschaftlern der Ruperto Carola auch Fachvertreter aus Berlin, Erfurt und Halle-Wittenberg.

Óscar Loureda (Hrsg.)

Studium Generale
Bd. 3: Wasser

Als archē, den Ursprung allen Seins, bezeichnete der griechische Mathematiker und Naturphilosoph Thales von Milet (um 625–545 v. Chr.) das Wasser. Er war der erste, der Ursprung und Ende des Alls auf ein einziges Element zurückgeführt hat, denn „aus Wasser, sei es in festem, sei es in flüssigem Zustande, bestehe das Universum“.
Der größte Teil der Oberfläche unseres Planeten ist von Wasser bedeckt. Davon entfällt auf das Salzwasser der Weltmeere mehr als 96 %, der vergleichsweise kleine Rest ist das für uns Menschen so kostbare Süßwasser. Wasser ist Leben, knappe Ressource, Ware, Ursache von Konflikten weltweit: Entsprechend vielfältig sind die Forschungsschwerpunkte und fachlichen Expertisen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Rahmen des Studium Generale zum Thema „Wasser“ im Wintersemester 2015/2016 nach Heidelberg eingeladen wurden und anschließend Beiträge zu diesem Band beigesteuert haben.

Rudolf G. Wagner , Catherine V. Yeh , Eugenio Menegon , Robert P. Weller (Hrsg.)

Testing the Margins of Leisure
Case Studies on China, Japan, and Indonesia

Heidelberg Studies on Transculturality, Band 6

Dieser Band vereint acht Studien zu verschiedenen historischen und aktuellen Aspekten von Freizeit in Asien. Er setzt sich kritisch mit dem vorherrschenden eurozentrischen Schwerpunkt der Freizeitforschung auseinander und bringt eine Reihe von zentralen Fragen wie etwa die Rolle der Freizeit als transkultureller Kontaktzone in die Diskussion mit ein. Der Band beschäftigt sich mit einem Gebiet, das aufgrund der verstärkten Bedeutung von Freizeitaktivitäten für die Definition der Identität einer Person, der sich verwischenden Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit im postindustriellen Zeitalter und der zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung von Freizeitaktivitäten wie dem Tourismus rasch wächst. Die Einbeziehung Asiens in die Diskussion trägt dazu bei, das Freizeitforschung in einen globalen Kontext zu stellen.

Joachim Funke , Michael Wink (Hrsg.)

Heidelberger Jahrbücher Online
Bd. 4: Schönheit: Die Sicht der Wissenschaft

Schönheit ist spätestens seit der Antike ein Thema für Kunst und Wissenschaft. Ist Schönheit überhaupt eine Kategorie für die Wissenschaften und existiert gar eine evolutionäre Grundlage? Gibt es schöne Formeln, schöne Theorien oder schöne Daten? Und wenn ja: lässt sich das Konzept der Schönheit in verschiedenen Disziplinen überhaupt konkret fassen? Der von Joachim Funke und Michael Wink herausgegebene Band beleuchtet das Themenfeld. Insgesamt neun Kapitel von zwölf Autorinnen und Autoren aus Medizin, Geistes-, Kultur- und Naturwissenschaften erörtern den Gegenstand aus den jeweiligen Perspektiven.

Beatrix Busse , Gerhard Härle , Heidelberg School of Education (Hrsg.)

heiEDUCATION Journal. Transdisziplinäre Studien zur Lehrerbildung
4 (2019): Theorie und Praxis des Lehrerhandelns

Unter dem Titel „Theorie und Praxis des Lehrerhandelns“ versammelt die neue Ausgabe des heiEDUCATION Journal Beiträge, die sich aus praxisorientierter, empirischer und theoretischer Sicht speziell mit dem Fragenkomplex ‚Lehrerhandeln‘ auseinandersetzen. Das Heft bietet repräsentative Beispiele aus dem fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Forschungsspektrum, die die aktuelle Relevanz des Themas unterstreichen.

Matthias Bartelmann

General Relativity

Lecture Notes

Einsteins allgemeine Relativitätstheorie ist nach wie vor die gültige Theorie der Gravitation und hat sich in zahlreichen Tests und Messungen bewährt. Sie beruht auf einfachen Prinzipien und verbindet die Geometrie der Raumzeit mit deren Masse-Energie-Inhalt. In diesem Vorlesungsskript werden zunächst die physikalischen Grundlagen erläutert und die nötigen differentialgeometrischen Werkzeuge bereitgelegt. Nach der Begründung der Feldgleichungen wird die Bewegung im Gravitationsfeld besprochen und gezeigt, welche Eigenschaften schwacher Gravitationsfelder aus den Feldgleichungen folgen. Lösungen für kompakte Objekte und schwarze Löcher werden hergeleitet und diskutiert, ebenso wie kosmologische Modelle. Zwei astrophysikalische Anwendungen der allgemeinen Relativitätstheorie schließen das Skript ab.

Stefanie Samida , Christiane Wienand , Heidelberg School of Education (Hrsg.)

heiEDUCATION Journal. Transdisziplinäre Studien zur Lehrerbildung
3 (2019): Bildung und Identität

Das heiEDUCATION Journal. Transdisziplinäre Studien zur Lehrerbildung ist die fächer- und institutionenübergreifende wissenschaftliche Online-Zeitschrift der Heidelberg School of Education. Es behandelt in mindestens zwei Ausgaben pro Jahr aktuelle und relevante Themen der Lehrerbildung aus unterschiedlichen Domänen und Disziplinen. Die Zeitschrift richtet sich an alle Akteure der Lehrerbildung: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende, für die Fort- und Weiterbildung Verantwortliche, berufstätige Lehrerinnen und Lehrer sowie Bildungspolitikerinnen und Bildungspolitiker.

Axel Michaels , Margareta Pavaloi (Hrsg.)

The Scholar’s Choice
Lieblingsstücke Heidelberger Wissenschaftler aus dem Völkerkundemuseum der von Portheim-Stiftung. Eine Ausstellung anlässlich der Eröffnung des Centrums für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien (CATS)

Der Band, der aus einer gleichnamigen Ausstellung hervorgegangen ist, umfasst siebzehn Objekte aus dem Völkerkundemuseum der von Portheim-Stiftung Heidelberg, die verschiedene Themen des Lebens ansprechen: die Liebe, die Verstellung durch Masken oder Schmuck, die Religion, die Musik, das Essen, das Messen und Wiegen, das Buch, die Waffen, die Reise, die Herrschaft, den Tod. Ausgewählt wurden die Objekte als ihre Lieblingsstücke von Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die dem 2019 eröffneten Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien verbunden sind.

Dorothee Mußgnug , Michael Stolleis (Hrsg.)

Heinrich Zoepfl (1807–1877)
Heidelberger Universitätsprofessor und Rechtsgutachter

Heinrich Zoepfl (1807-1877), Heidelberger Professor für Rechtsgeschichte und Staatsrecht, wirkte in den bewegten Zeiten des „Vormärz“, der „deutschen Revolution“ von 1848/49 und der Reichsgründung 1870/71. Er nahm an allen Ereignissen lebhaften Anteil, sowohl im Hörsaal und in seinen Schriften, in der Ersten badischen Kammer und im Erfurter Unionsparlament, als auch durch eine ausgebreitete Tätigkeit als Gutachter. Als solcher beriet er die Regierung in Karlsruhe, Betroffene von politischer Repression, Städte, Parlamente und Einzelpersonen, besonders aber zahlreiche „mediatisierte“ Adelshäuser, die nicht nur ihren politischen Machtverlust zu verkraften, sondern auch viele interne Rechtsfragen zu lösen hatten. Stets wurde Zoepfl als Kenner adeligen Standesrechts gefragt.

Der Band bietet erstmals ein Verzeichnis von Zoepfls ungedruckten und gedruckten Gutachten, Kommissionsberichten und Werken, die sich in der Universitätsbibliothek Heidelberg befinden, und ermöglicht einen direkten Zugang zu den digitalisierten Quellen. Auf ein Lebensbild und eine Würdigung seiner Lehrbücher folgen Abhandlungen zu ausgewählten Gutachten sowie historische Querschnitte zur politischen Lage in Zoepfls Lebenszeit.

Radmila Mladenova

Patterns of Symbolic Violence
The Motif of ‘Gypsy’ Child-theft across Visual Media

Antiziganismusforschung interdisziplinär – Schriftenreihe der Forschungsstelle Antiziganismus, Band 1

Anhand einer Reihe paradigmatischer Kunstwerke untersucht das Buch das Motiv des „Zigeuner“-Kinderraubs und dessen Visualisierungen. Im Vordergrund steht die Analyse der Farbkodierung von Körpern und deren rassistische bzw. antiziganistische Verwendung. Die Autorin nimmt eine Bestandsaufnahme der Anpassungen des Motivs in verschiedenen visuellen Medien vor und arbeitet seine vielschichtigen Bedeutungen und Funktionen heraus. Die Analyse beginnt mit einer kritischen Betrachtung von Cervantes Erzählung „La gitanilla“. Weitere inhaltliche Schwerpunkte sind die holländischen Historienmalereien des 17. Jahrhunderts und die neu aufkommende Drucktechnik im 19. Jahrhundert. Den Abschluss bildet eine annotierte Filmografie, die 49 Werke umfasst.

Maria Effinger , Henry Keazor (Hrsg.)

Show & Tell. Studierende bieten Einblick in die Privatsammlung Erik Jayme
Eine Ausstellung der Universitätsbibliothek Heidelberg und des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg

Einsichten - Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg, Band 1

Zu den Tätigkeiten von KunsthistorikerInnen gehört es, einer Öffentlichkeit ausgewählte Kunstwerke zu präsentieren. Üblicherweise besteht erst im Berufsleben die Möglichkeit, die entsprechenden Erfahrungen zu machen und so die notwendigen Fertigkeiten zu erlernen. In einem Seminarprojekt des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg bekamen die Studierenden demgegenüber einmal die sonst seltene Möglichkeit, bereits im Studium eine eigene Ausstellung zu organisieren: Sie konnten aus der Privatsammlung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erik Jayme frei Kunstwerke auswählen und zu einer in der Universitätsbibliothek Heidelberg gezeigten Ausstellung zusammenstellen.

Die Ausstellung Show & Tell. Studierende bieten Einblick in die Privatsammlung Erik Jayme ist vom 15.05.2019 bis 16.02.2020 in der Universitätsbibliothek Heidelberg zu sehen.

Robert J. Sternberg , Joachim Funke (Hrsg.)

The Psychology of Human Thought
An Introduction

„Psychology of Human Thought“ ist eine Sammlung frei zugänglicher, qualitätsgeprüfter Kapitel aus allen Gebieten höherer Kognition. Sie ist gedacht als Lesebuch zum Studium komplexer Kognition und des menschlichen Denkens. Die Kapitel umfassen die Themen Begriffserwerb, Wissensrepräsentation, induktives und deduktives Schließen, Problemlösen, Metakognition, Sprache, Kultur, Expertise, Intelligenz, Kreativität, Weisheit, Denkentwicklung, Denken und Gefühle. Auch Kapitel zur Geschichte und zu Methoden sind dabei. Die Kapitel sind von weltweit führenden Experten aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Norwegen, Israel, Australien und Deutschland verfasst. Das Niveau ist ausgerichtet auf fortgeschrittene Studierende.

Ekkehard Felder et al. (Hrsg.)

Handbuch Europäische Sprachkritik Online (HESO)
Band 3: Sprachpurismus und Sprachkritik

In dem vorliegenden Handbuchband wird Sprachpurismus als eine Kritik am Sprachgebrauch und als eine Kritik an verschiedenen Strukturen und Elementen einer Sprache verstanden. Es wird sprachvergleichend aufgezeigt, in welchen Sprachkonstellationen Sprachpurismus in der Vergangenheit sowie heute von Bedeutung ist und inwiefern die einzelnen Sprachkulturen von sprachpuristischen Aktionen betroffen waren bzw. sind. Außerdem wird auf wichtige Akteure und auf spezifische diskursive Zusammenhänge der einzelnen Sprachräume eingegangen.

Ekkehard Felder et al. (Hrsg.)

Handbuch Europäische Sprachkritik Online (HESO)
Band 2: Standardisierung und Sprachkritik

In dem vorliegenden Handbuchband werden aus sprachkritischer Sicht Standardisierungsprozesse im Deutschen, Englischen, Französischen, Italienischen und Kroatischen behandelt sowie Instanzen und Bereiche der Standardisierung verglichen. Hierbei geht es sowohl um Aspekte der Diachronie, welche die Herausbildung von Normen für die geschriebene und gesprochene Sprache betreffen, als auch um synchrone Gesichtspunkte wie aktuelle plurizentrische Normtendenzen, Fragen der Orthographie und der Kodifizierung.

Nino Nanobashvili , Tobias Teutenberg (Hrsg.)

Drawing Education – Worldwide!
Continuities - Transfers – Mixtures

Zeichnen war von der Frühen Neuzeit bis in die Moderne als Kulturtechnik fest in der Lebenswirklichkeit der europäischen Gesellschaft verankert. Der vorliegende Band fragt ausgehend von dieser Tatsache erstmals nach dem Stellenwert des Zeichnens auch in anderen Kulturräumen. Indigene Verfahren des Zeichnens und Zeichnen-Lernens im arabischen, asiatischen, im latein- bzw. nordamerikanischen und auch europäischen Raum werden ebenso adressiert wie auch historische Transferprozesse didaktischer Methoden, ästhetischer Normen und ausbildender Institutionen des Zeichenunterrichts.