Glas in der Frühen Neuzeit
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Cremer, Annette C. (Hrsg.): Glas in der Frühen Neuzeit: Herstellung, Verwendung, Bedeutung, Analyse, Bewahrung, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2022 (Höfische Kultur interdisziplinär (HKI) – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur, Band 6). https://doi.org/10.17885/heiup.821

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ISBN 978-3-96822-070-3 (PDF)
ISBN 978-3-96822-071-0 (Hardcover)

Veröffentlicht am 17.08.2022.

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Annette C. Cremer (Hrsg.)

Glas in der Frühen Neuzeit

Herstellung, Verwendung, Bedeutung, Analyse, Bewahrung

Höfische Kultur interdisziplinär (HKI) – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur

Die Herstellung von Glas gehörte zu den Hochtechnologien der Frühen Neuzeit. Bei ca. 1500 Grad Hitze verwandelten sich in den Glashütten Europas Gemenge aus Sand, Kalk und Pflanzen-, Holz- oder Pottasche zu grünlichen, kristallklaren oder bunten Wunderwerken. Seine ästhetischen und materiellen Eigenschaften – Transparenz, Bearbeitbarkeit und Dauerhaftigkeit – machten Glas zu einem begehrten Material, das im 16. Jahrhundert noch den Eliten vorbehalten war und erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zum erschwinglichen Massenprodukt wurde.

Der Band Glas in der Frühen Neuzeit verfolgt einen interdisziplinären Zugang. Er nimmt seinen Ausgang bei den Bedingungen der Glasproduktion in den frühneuzeitlichen Glashütten, dem hohen Ressourcenverbrauch und den daraus entstehenden sozialen Konflikten. Im Zentrum des Bandes stehen die verschiedenen historischen Nutzungsformen, Glas als Sammlungsgegenstand sowie dessen allegorische Bedeutung in der Malerei. Zugleich befasst sich der Band aus naturwissenschaftlicher und konservatorischer Perspektive mit der Analyse und Bewahrung der Glasobjekte und aus musealer Sichtweise mit der Präsentation von barockem Glas. Bei allem zeigt sich eine enge Verbindung zur Hofkultur des europäischen Adels, der als Wegbereiter, Förderer und nicht zuletzt Käufer, Nutzer und Sammler der Glasobjekte auftrat. Auf diesem Weg sind viele der Luxusobjekte bis heute erhalten geblieben.

Dr. phil. Annette C. Cremer, Akad. Rätin, lehrt und forscht am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen zur europäischen Kulturgeschichte des ‚langen‘ 18. Jahrhunderts (Hofkulturgeschichte, Materielle Kulturforschung, Geschlechtergeschichte).

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
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Vorwort der Reihenherausgeber
Annette C. Cremer
Einführung
Herstellung und Veredelung
Verwendung und Bedeutung
Analyse, Bewahrung und Präsentation
Anhang
Die Autorinnen und Autoren