Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Beihefte

Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Beihefte

Die Schriftenreihe bietet ein interdisziplinäres Forum für hochwertige, thematisch fokussierte Sammel- und Konferenzbände und mediävistische Monographien. Sie ergänzt die Zeitschrift ‚Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung‘ des Mediävistenverbandes und richtet sich thematisch an alle im Verband und im Advisory Board vertretenen Disziplinen von der Byzantinistik und Latinistik über die neusprachlichen Philologien und die Geschichtswissenschaften bis hin zur Theologie. Leitlinie eines jeden Bandes ist die Interdisziplinarität im Sinne einer Überwindung der traditionellen Grenzen zwischen den Disziplinen wie auch nationaler Zuschnitte. Kriterien für die Aufnahme in die Reihe sind wissenschaftliche Relevanz, methodische Solidität und innovative Fragestellungen. Der Internationalität der Forschung wird unter anderem auch dadurch Rechnung getragen, dass die Publikationen außer in Deutsch auch in Englisch erscheinen können. 

Bibliographische Angaben

Reihenherausgeber/innen

  • Ingrid Baumgärtner, Universität Kassel
  • Stephan Conermann, Universität Bonn
  • Thomas Honegger, Universität Jena
Kontakt

E-Mail: ibaum@uni-kassel.de

Advisory Board

bestehend aus den Beiratsmitgliedern des Mediävistenverbands:

  • Andrea Sieber, Passau
  • Ingrid Baumgärtner, Kassel
  • Miriam Salzmann, Mainz
  • Karoline Döring, Salzburg
  • Eva von Contzen, Freiburg i.Br.
  • Natascha Mehler, Tübingen
  • Michael Grünbart, Münster
  • Gabriel Viehhauser, Stuttgart
  • Julia Zimmermann, Graz
  • Philippe Depreux, Hamburg
  • Christoph Mauntel, Tübingen
  • Karl-Heinz Leven, Erlangen
  • Christine Magin, Greifswald
  • Albrecht Fuess, Marburg
  • Katrin Kogman-Appel, Münster
  • Juliane von Fircks, Jena
  • Bernd Roling, Berlin
  • Irene Holzer, München
  • Isabelle Mandrella, München
  • Stephan Dusil, Tübingen
  • Susanne A. Friede, Bochum
  • Roland Scheel, Münster
  • Jonathan Reinert, Reutlingen

Das Mittelalter. Beihefte. Hinweise für Autoren und Bandherausgeber

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ISSN
ISSN (online): 2748-3614
ISSN (Print): 2698-2129

Bisher erschienen

Martin Bauer (Hrsg.), Philip Booth (Hrsg.), Susanna Fischer (Hrsg.)

To Jerusalem and Beyond: Interdisciplinary Approaches to the Study of Latin Travel Literature, c.1200-1500

Mit der Ausweitung von Handelsrouten, Pilgerfahrten und Missionsreisen im 13. Jahrhundert erlebte die lateinische Reiseliteratur einen nie gekannten Aufschwung. Um die Bedeutung dieser Gattung aufzuzeigen, präsentiert und evaluiert dieser Band aktuelle und zukünftige Wege der Forschung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der lateinischen Reiseliteratur von ca. 1200 bis 1500. Durch die Kombination digitaler, kodikologischer, literarischer, philologischer und anthropologischer Ansätze wird untersucht, wie die einzelnen Texte verfasst, verbreitet, rezipiert und gelesen wurden. Zugleich regen die Interpretationen dieses Bandes dazu an, vor dem Hintergrund moderner methodischer und theoretischer Ansätze zu einer Neubewertung der lateinischen Reiseliteratur zu gelangen.

Mateusz Fafinski (Hrsg.), Jakob Riemenschneider (Hrsg.)

The Past Through Narratology: New Approaches to Late Antiquity and the Early Middle Ages

„The Past through Narratology“ bietet neue Ansätze zur Interpretation spätantiker und frühmittelalterlicher Texte. Ausgehend von einer weit gefassten Definition dessen, was ein Text sein kann – von hagiographischen Erzählungen über Karten bis hin zu archäologischen Überresten –, schlägt dieses Buch Narrativität und Narratologie als Deutungsrahmen für die Erforschung von Quellen und den wissenschaftlichen Austausch neuer Ideen vor. In den hier versammelten Beiträgen wird untersucht, wie Autoren und literarische Bewegungen Sinnzusammenhänge in Erzählform brachten und sie in literarisierten Räumen positionierten. Gleichzeitig stellen sie die Frage, wie wir als Forscher Narrative über unsere Vergangenheit konstruieren.

Uwe Israel (Hrsg.), Marius Kraus (Hrsg.), Ludovica Sasso (Hrsg.)

Agonale Invektivität: Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung im italienischen und deutschen Humanismus

Was bedeutet Humanismus, wer gehört zu den Humanisten? Von den Zeitgenossen wurde das nicht zuletzt durch Invektiven geklärt. Intellektuelle, die seit Mitte des 14. Jahrhunderts Rhetorik als vornehmste Methode der Tugendförderung, Wahrheitssuche und Gotteserkenntnis betrachteten, sahen gerade in gegenseitigen persönliche Herabsetzungen das Mittel zur Durchsetzung ihrer Positionen.

Bei einer interdisziplinären Zusammenschau werden Konjunkturen und Diffusionsformen der Invektiven deutlich. Welche Bedeutung kam dabei den kulturellen Milieus dies- und jenseits der Alpen zu, welche Rolle spielten wettbewerbliche Momente, wie wurden die frühen reformatorischen Auseinandersetzungen davon beeinflusst?