Johann Stamitz und die europäische Musikermigration im 18. Jahrhundert
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Fabian, Sarah-Denise et al. (Hrsg.): Johann Stamitz und die europäische Musikermigration im 18. Jahrhundert, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2021 (Schriften zur Südwestdeutschen Hofmusik, Band 4). https://doi.org/10.17885/heiup.786

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ISBN 978-3-96822-061-1 (PDF)
ISBN 978-3-96822-060-4 (Hardcover)

Veröffentlicht am 17.06.2021.

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Sarah-Denise Fabian, Silke Leopold, Panja Mücke und Rüdiger Thomsen-Fürst (Hrsg.)

Johann Stamitz und die europäische Musikermigration im 18. Jahrhundert

Schriften zur Südwestdeutschen Hofmusik

Die vorliegende Publikation dokumentiert die Referate des Symposiums »Die Familie Stamitz und die europäische Musikermigration im 18. Jahrhundert«, das in Schwetzingen am 17. und 18. Juni 2017 aus Anlass des 300. Geburtstags von Johann Stamitz stattfand. Veranstaltet wurde die Tagung von der Forschungsstelle Geschichte der Südwestdeutschen Hofmusik der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Johann Stamitz, eine Galionsfigur der Mannheimer Hofmusik, und seine Familie stehen beispielhaft für die Musikermigration des 18. Jahrhunderts in Mitteleuropa. Ausgehend davon untersuchen die Referate verschiedene Aspekte des Themenkreises. Zum Konzept der Tagung gehörte es, neben erfahrenen Fachleuten auf diesem Gebiet auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Plattform für eigene Forschungen und für die Präsentation der Ergebnisse zu bieten.

Sarah-Denise Fabian studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Heidelberg und Cremona. 2014 promovierte sie mit einer Arbeit über Witz und Humor in den Ouvertürensuiten Georg Philipp Telemanns. Seit 2015 arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Forschungsstelle Geschichte der südwestdeutschen Hofmusik im 18. Jahrhundert der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

Silke Leopold studierte Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Romanistik und Literaturwissenschaft in Hamburg und Rom (1975 Promotion). Sie war Stipendiatin an der Musikabteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom (1975–1978) sowie Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1978–1980). Als Assistentin von Carl Dahlhaus lehrte sie an der TU Berlin sowie als Visiting Lecturer an der Harvard University; 1987 habilitierte sie sich an der TU Berlin. Sie war Ordinaria für Musikwissenschaft an der Universität/Gesamthochschule Paderborn und der Musikhochschule Detmold (1991–1996) sowie Ordinaria und Direktorin des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg (1996–2014), von 2001 bis 2007 zugleich Prorektorin für Studium und Lehre. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und die Oper.

Panja Mücke studierte Musikwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Medienwissenschaft in Marburg und promovierte 2000 mit der Arbeit Johann Adolf Hasses Dresdner Opern im Kontext der Hofkultur (ausgezeichnet mit dem Marburger Universitätspreis). 2000–2010 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Assistentin an den Universitäten Bayreuth, Bonn, Bremen und Marburg. Die Habilitation erfolgte 2008 mit der Studie Musikalischer Film – Musikalisches Theater. Medienwechsel und Szenische Collage bei Kurt Weill. 2010–2015 nahm sie Lehrstuhl-Vertretungen in Münster, Marburg und Bonn sowie eine Gastprofessur an der Universität Wien wahr. Seit 2015 ist sie Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und leitete dort 2017–19 das Institut für Musikforschung. 2019 wurde sie in Mannheim zur Vizepräsidentin für Forschung, Lehre und Studium gewählt.

Rüdiger Thomsen-Fürst studierte Historische und Systematische Musikwissenschaft sowie Neuere Deutsche Literaturwissenschaft in Hamburg. 1994 wurde er mit der Arbeit Studien zur Musikgeschichte Rastatts im 18. Jahrhundert promoviert. Seit 1996 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Forschungsstellen Geschichte der Mannheimer Hofkapelle (1996–2006) und Südwestdeutsche Hofmusik (seit 2006) der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Seit 2009 nimmt er regelmäßig Lehraufträge am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg wahr.

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Inhalt
Vorwort
Silke Leopold, Panja Mücke
Über die Sesshaften und die Migranten in der Musikgeschichte
Gwendolyn Döring
Zur Bedeutung länderübergreifender Netzwerke für Migrationsprozesse im 18. Jahrhundert
Andreas Trobitius
Provenienz, Stil, Rezeption
Sarah Noemi Schulmeister
Zur Präsenz deutscher Hornisten in Paris ab Mitte des 18. Jahrhunderts
Rüdiger Thomsen-Fürst
Böhmische Hornisten in Süddeutschen Hofkapellen
Sarah-Denise Fabian
Katholische Musiker am württembergischen Hof in Stuttgart und Ludwigsburg
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