Zitationsvorschlag

Greule, Anne: Prediger der Transformation: Alain von Lille und die Pariser Schulen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2025 (Pariser Historische Studien, Band 131). https://doi.org/10.17885/heiup.1468

Identifier

ISBN 978-3-96822-294-3 (PDF)
ISBN 978-3-96822-295-0 (Hardcover)

Veröffentlicht

23.01.2025

Autor/innen

Anne Greule

Prediger der Transformation

Alain von Lille und die Pariser Schulen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts

Um 1200 entstand in Paris eine neue Institution des Lehrens und Lernens: die Universität. Doch wie kam es dazu, dass Lehrende sich zu einer Gemeinschaft zusammenschlossen und ihre Tätigkeit reglementierten? Ein bislang unterschätzter Akteur in diesem Transformationsprozess war der Magister Alain von Lille, dessen Predigtwerk hier erstmals umfassend vor diesem Hintergrund ausgewertet wird. Anders als lange angenommen, war er kein in die Jahre gekommener Gelehrter, der das Ende des alten Bildungsideals beklagte. Vielmehr versuchte er die im Wandel begriffenen schulischen Gemeinschaften zu stabilisieren, indem er sie auf gemeinsame Ziele, Methoden und Werte verpflichtete.

Anne Greule, geboren 1989, hat an den Universitäten Jena und Jyväskylä (Finnland) Geschichte und Latinistik studiert und ist seit Oktober 2023 Juniorprofessorin für die Geschichte des frühen und hohen Mittelalters an der Georg-August-Universität Göttingen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Wissens- und Ideengeschichte des Mittelalters sowie die mittelalterliche Predigt. Ihre Dissertation, aus der der vorliegende Band hervorgegangen ist, wurde 2022 mit dem Romanikforschungspreis ausgezeichnet.

Rezensionen und Presse

"Eine hervorragende Arbeit, die ihren Wert auf lange Sicht hin behalten wird."
Ralf Lützelschwab, in: Cistercienser Chronik, 2 (2025), 536–538.

Alexander Marx, in: sehepunkte 25, 9 (2025), 15.09.2025.

Jessalynn Bird, in: The Catholic Historical Review 112/1 (2026), S. 140 f.

Andreas Speer, in: Deutsches Archiv für die Erforschung des Mittelalters (DA) 82,1 (2026). 

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