Zitationsvorschlag

Hochgeschwender, Michael: Die völkerrechtliche Anerkennung der USA im späten 18. Jahrhundert, in Richter, Susan, Roth, Michael und Meurer, Sebastian (Hrsg.): Konstruktionen Europas in der Frühen Neuzeit: Geographische und historische Imaginationen. Beiträge zur 11. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2017, S. 203–219. https://doi.org/10.17885/heiup.291.c3570

Identifier (Buch)

ISBN 978-3-946054-51-1 (PDF)
ISBN 978-3-946054-49-8 (Softcover)
ISBN 978-3-946054-50-4 (Hardcover)

Veröffentlicht

29.09.2017

Autor/innen

Michael Hochgeschwender

Die völkerrechtliche Anerkennung der USA im späten 18. Jahrhundert

Abstract Verglichen mit den Problemen, die der Umgang mit dem revolutionären oder napoleonischen Frankreich den europäischen Mächten in der Zeit zwischen 1789 und 1815 bereitete, verlief die Akzeptanz der USA auf dem internationalen Parkett spätestens ab dem Pariser Friedensschluss von 1783 erstaunlich harmonisch und reibungslos. Diese relative Friedfertigkeit, die allerdings mit dem Quasi-Krieg zwischen den USA und Frankreich 1798–1800, der Intervention der USA gegen die nordafrikanischen Emirate und schließlich den amerikanisch-britischen Krieg von 1812–1815 um Kanada ein abruptes Ende fand, hatte ebenso Gründe wie der rasche Übergang der jungen Republik in die bellizistische Normalität des ausgehenden ancien régime.