Empfohlene Zitierweise

Fuß, Eric et al. (Hrsg.): Grammar and Corpora 2016, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2018. DOI: 10.17885/heiup.361.509

Weitere Zitierweisen
Lizenz

Dieses Werk ist unter der
Creative Commons-Lizenz 4.0
(CC BY-SA 4.0)
veröffentlicht.
Creative Commons Lizenz BY-SA 4.0

Identifikatoren

ISBN 978-3-946054-84-9 (PDF)
ISBN 978-3-946054-82-5 (Softcover)
ISBN 978-3-946054-83-2 (Hardcover)

Veröffentlicht am 16.05.2018 .

Statistik


Eric Fuß, Marek Konopka, Beata Trawiński, Ulrich H. Waßner (Hrsg.)

Grammar and Corpora 2016

Die Verfügbarkeit großer annotierter und durchsuchbarer Korpora, verbunden mit einem neuerwachten Interesse an der empirischen Grundlegung und Validierung linguistischer Theorie und Beschreibung, hat in letzter Zeit zu einer regelrechten Welle interessanter Arbeiten zur Grammatik natürlicher Sprachen geführt. Dieser Band präsentiert zum einen neuere Entwicklungen in der korpusorientierten Forschung zur Grammatik germanischer, romanischer und slawischer Sprachen und zum anderen innovative Ansätze in der einschlägigen korpuslinguistischen Methodologie, die auch Anwendung im Umfeld der Grammatik finden. Der Band fasst die Beiträge der sechsten internationalen Konferenz Grammar and Corpora zusammen, die im November 2016 am Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim stattfand.

Die Herausgeber sind wissenschaftliche Mitarbeiter am IDS und waren Organisatoren von Grammar and Corpora 2016.

Eric Fuß promovierte und habilitierte an der Goethe-Universität Frankfurt und war in der Folge an den Universitäten Stuttgart, Frankfurt, und Leipzig tätig. Seit 2012 arbeitet er am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Syntax und Morphologie, linguistische Variation sowie Aspekte der historischen Sprachwissenschaft.

Marek Konopka promovierte in Germanistischer Linguistik an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Er führt korpusgestützte Untersuchungen zur Grammatik des Deutschen am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim durch, wo er das Projekt „Korpusgrammatik“ leitet.

Beata Trawiński promovierte an der Universität Tübingen in Allgemeiner Sprachwissenschaft / Computerlinguistik. Sie forschte und unterrichtete an den Universitäten in Wien, Passau, Göttingen und Tübingen. Seit dem Jahre 2013 arbeitet sie im Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. Sie ist Ko-Leiterin des Projekts „Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Grammatik des Deutschen und der slawischen Sprachen sowie in der Korpuslinguistik.

Ulrich Hermann Waßner promovierte an der Westfälischen Willhelms-Universität Münster in Allgemeiner Sprachwissenschaft. Seit dem Jahre 2000 arbeitet er im Institut für Deutsche Sprache in Mannheim, derzeit u.a. in den Projekten „Korpusgrammatik“ und „Grammis II“. Seine Arbeitsgebiete sind Variation in der deutschen Wortbildung und Syntax und Semantik deutscher Konnektoren.

Inhaltsverzeichnis
PDF
Front Matter
Contents
Prologue
Eric Fuß, Marek Konopka, Beata Trawiński, Ulrich H. Waßner
"Grammar and Corpora" – Past, Present, and Future
I. Corpus-Based Grammar Research
Anke Holler, Thomas Weskott
Implizite Verbkausalität im Korpus? – Eine Fallstudie
Markus Bader, Vasiliki Koukoulioti
When Object-Subject Order is Preferred to Subject-Object Order: The Case of German Main and Relative Clauses
Franziska Münzberg, Sandra Hansen-Morath
"Die Wucht und Strömung war immens" – wie stark ist der Ellipseneffekt?
Tom Bossuyt, Ludovic De Cuypere, Torsten Leuschner
Emergence Phenomena in German "W-immer/auch"-Subordinators
Jörg Didakowski, Nadja Radtke
Deutsche Stützverbgefüge in Referenz- und Spezialkorpora: Vergleichsstudien mit dem DWDS-Wortprofil
Oliver Wicher
Corpus-Driven Lexical Grammar and the Aspect-Modality Interface: The Case of French Past Modal Constructions
Oscar Garcia-Marchena
Polar Verbless Clauses and Gapping Subordination in Spanish
Laura Becker
Aspectuality in Hungarian, German, and Slavic. A Parallel Corpus Study
Current Trends and Issues
Daniela Elsner
Empirisch basierte Überlegungen zu Ableitungen mit "-weise/-erweise"
Lea M. Fricke, Swantje Tönnis
"Es ist dies" – A Special Use of German Prefield-es
Swantje Tönnis, Lea M. Fricke, Alexander Schreiber
Methodological Considerations on Testing Argument Asymmetry in German Cleft Sentences
Johanna Marie Poppek, Tibor Kiss, Francis Jeffry Pelletier
Kinds, Containers, Instances: Mass Nouns and Plurality
Stefan Heck
Verbal Aspect in the Czech and Russian Imperative
Björn Hansen, Zrinka Kolaković, Edyta Jurkiewicz-Rohrbacher
Clitic Climbing and Stacked Infinitives in Bosnian, Croatian and Serbian – A Corpus-Driven Study
II. Methodology and Application
Alexandr Rosen
Coping with Unruly Language: Non-Standard Usage in a Corpus
Renate Raffelsiefen, Anja Geumann
Phonological Analysis at the Word Level: The Role of Corpora
Don Tuggener, Martin Businger
Needles in Haystacks: Semi-Automatic Identification of Regional Grammatical Variation in Standard German
Gosse Bouma
Corpus-Evidence for True Long-Distance Dependencies in Dutch
Yela Schauwecker, Achim Stein
Automatic Morphosyntactic and Dependency Annotation of the Anglo-Norman Text Database
Joanna Bilińska, Monika Kwiecień, Magdalena Derwojedowa
Microcorpus of Nineteenth-Century Polish
Susan Conrad
Beyond Grammar Description: Applying Corpus Analysis to Disciplinary Education
Current Trends and Issues
Tassja Weber
Grammatik und Lernerkorpora: Eine korpusorientierte Untersuchung von Präpositionalphrasen im deutschen MERLIN-Korpus
Christian Lang, Roman Schneider, Karolina Suchowolec
Extracting Specialized Terminology from Linguistic Corpora
Beatrix Busse, Kirsten Gather, Ingo Kleiber
Assessing the Connections between English Grammarians of the Nineteenth Century – A Corpus-Based Network Analysis
Epilogue
John Nerbonne
Vaulting Ambition