Zitationsvorschlag

Burkhardt, Julia und Kimpel, Isabel (Hrsg.): Caesarius von Heisterbach: Libri VIII miraculorum – Die „Acht Wunderbücher“: Auswertung, Edition, Übersetzung und Kommentar, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2025. https://doi.org/10.17885/heiup.1547

Identifier

ISBN 978-3-96822-316-2 (PDF)
ISBN 978-3-96822-317-9 (Hardcover)

Veröffentlicht

04.09.2025

Autor/innen

Julia Burkhardt (Hrsg.), Isabel Kimpel (Hrsg.)

Caesarius von Heisterbach: Libri VIII miraculorum – Die „Acht Wunderbücher“

Auswertung, Edition, Übersetzung und Kommentar

Der Zisterziensermönch Caesarius von Heisterbach (ca. 1180–1240) gehört zu den bekanntesten Autoren des Mittelalters. Seine „Acht Wunderbücher“ (Libri VIII miraculorum) sind eine Sammlung von Material zur Belehrung, Erbauung und Abschreckung: Erzählungen über Heilige und Dämonen, über Menschen und Tiere, über kleine Wunder und große Unglücke. In seinen Geschichten nimmt Caesarius das Publikum mit auf eine Reise, die vom Rheinland bis ins Baltikum und nach Jerusalem führt. So entsteht ein facettenreiches Panorama der politischen, sozialen und religiösen Entwicklungen im 13. Jahrhundert.

Die Neu-Edition der „Acht Wunderbücher“ bietet eine kommentierte Fassung des lateinischen Textes, erstmals eine deutsche Übersetzung sowie eine Auswertung des Werkes und seiner handschriftlichen Überlieferung.

Julia Burkhardt ist Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Kultur- und Geschlechtergeschichte des Politischen, Geschichte Mitteleuropas, Kloster- und Ordensgeschichte sowie Editionen.

Isabel Kimpel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Kloster- und Ordensgeschichte des Mittelalters, Kodikologie sowie Geschlechtergeschichte.

Rezensionen und Presse

"Den Editorinnen kann man nur gratulieren zu dem vorzüglichen Band"
Christoph Auffarth, "Erzählungen, wie Gott und der Teufel, Angst und Glaube, im Mittelalter das Leben bestimmen" in: „Angesagt!“ – Buchempfehlungen Religion [18.02.2026].

"Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die hier vorgelegte Edition nunmehr das Referenzwerk zu den „Libri VIII miraculorum“ darstellen wird – solange keine ganz neuen Handschriften auftauchen, kann die Erschließung damit als „fertig“ betrachtet werden."
Philipp Stenzig, in: H-Soz-Kult [22.04.2026].

Jens Rüffer, in: sehepunkte 26 (2026), Nr. 9 [15.09.2026].

Marie-Anne Polo de Beaulieu, in: Francia Recensio, 3 (2026) [13.10.2026].

Kommentare