Zitationsvorschlag

Jaskov, Helena: Negotiating States of Mind: The Transformation of Psychiatric Knowledge in Imperial Germany and Meiji Japan, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2025. https://doi.org/10.17885/heiup.1244

Identifier

ISBN 978-3-96822-227-1 (PDF)
ISBN 978-3-96822-228-8 (Hardcover)

Veröffentlicht

16.10.2025

Autor/innen

Helena Jaskov

Negotiating States of Mind

The Transformation of Psychiatric Knowledge in Imperial Germany and Meiji Japan

Negotiating States of Mind untersucht den Niedergang  von ‚Melancholie‘ als wissenschaftlichem Begriff und zeichnet die konzeptuellen Umbrüche nach, die das psychiatrische Denken im späten 19. Jahrhundert grundlegend verändert haben. Der Rahmen ist globalgeschichtlich. Die Studie setzt mit der Einführung  europäischer psychiatrischer Konzepte und Diagnosepraktiken im Meiji-zeitlichen Japan an und zeigt auf, wie gesellschaftliche Hierarchien, institutionelle Zwänge und quantitative Methoden das Verständnis von Geisteskrankheiten weltweit nachhaltig geprägt haben. Anhand detaillierter Fallstudien geisteskranker Soldaten aus dem Russisch-Japanischen Krieg (1904-05) untersucht sie zudem die praktischen Auswirkungen diagnostischer Verschiebungen auf die Vergabe von Invalidenrenten und weist somit auf die direkten Folgen konzeptueller Veränderungen hin.

Helena Jaskov ist Ostasienhistorikerin und arbeitet als Postdoktorandin am Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH). Sie hat einen Magister in Japanologie und klassischer Sinologie und promovierte am Karl Jaspers Centre für Transkulturelle Studien an der Universität Heidelberg.  Ihre Forschungsinteressen liegen hauptsächlich in den Bereichen Wissenschaftsgeschichte und Geschichte des Wissens.

Rezensionen und Presse

Bernhard Leitner, in: History of Psychiatry: Madness, Science, Culture, 15. Juni 2026. 

 

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