Zitationsvorschlag

Eppel, Madeleine: Mehrsprachigkeit in franko-manitobischer Familienkorrespondenz im 20. Jahrhundert: Eine wissenschaftlich-kritische Briefedition aus linguistischer Perspektive, in Langkabel, Isabel et al. (Hrsg.): Editionswissenschaft – Textkritik – Digital Humanities: 25 Heidelberger Editionsprojekte, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2026 (Kulturelles Erbe: Materialität – Text – Edition (KEMTE), Band 7), S. 235–245. https://doi.org/10.17885/heiup.1634.c23608

Identifier (Buch)

ISBN 978-3-96822-338-4 (PDF)
ISBN 978-3-96822-339-1 (Hardcover)

Veröffentlicht

02.04.2026

Autor/innen

Madeleine Eppel

Mehrsprachigkeit in franko-manitobischer Familienkorrespondenz im 20. Jahrhundert

Eine wissenschaftlich-kritische Briefedition aus linguistischer Perspektive

Abstract Die Publikation befasst sich mit Privatbriefen einer kinderreichen und weit verstreuten Familie, die im Kanada des 20. Jahrhunderts verfasst und bislang weder digitalisiert noch ausgewertet worden sind. Die Familienkorrespondenz (etwa 500 Briefe und Postkarten) wurde in einem Kontext geschrieben, der stark von einer asymmetrischen Sprachsituation geprägt war. Trotz eines überwiegend englischsprachigen Umfelds korrespondieren die Schreiber auf Französisch, weshalb diese Sammlung eine wertvolle historische und soziolinguistische Schriftquelle für die Sprachkontakt- und Mehrsprachigkeitsforschung darstellt. Ziel des Projekts ist es, die Beeinflussung der mehrsprachigen Umgebung auf die individuelle Schreibpraxis zu untersuchen und darüber hinaus: ein digitalisiertes Korpus einschließlich Annotationen zu Sprachkontaktphänomenen sowie wissenschaftliche Interpretationen zu erstellen.

Keywords 20th century; digital edition of letters; Historical Sociolinguistics; written form; ego documents