Zitationsvorschlag

Haferland, Harald: Kollektivintentionalität und Kollektivkommunikation im Mittelalter: Das Judenpogrom und der Einzug der Pest in Straßburg im Jahr 1349, in Bubert, Marcel und Doering, Pia Claudia (Hrsg.): Fake News im Mittelalter? Zur kulturellen Aushandlung von Falschheit in politischen, religiösen und literarischen Diskursen, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2026 (Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Beihefte, Band 22), S. 141–187. https://doi.org/10.17885/heiup.1552.c24225

Identifier (Buch)

ISBN 978-3-96822-204-2 (PDF)
ISBN 978-3-96822-205-9 (Hardcover)

Veröffentlicht

12.03.2026

Autor/innen

Harald Haferland

Kollektivintentionalität und Kollektivkommunikation im Mittelalter

Das Judenpogrom und der Einzug der Pest in Straßburg im Jahr 1349

Der Aufsatz sucht die Begriffe der Kol­lektivintentionalität und Kollektivkommunikation in An­wendung auf die historischen Ereignisse in Straßburg 1349 zu profilieren. Inhaltsübersicht: 1. Umriss der Ereignisse, 2. Kollektivintentionalität und Kollektivkommunikation: Selbstermächtigung der Handwerkszünfte, 3. Diskursspal­tung und Kollektivkommunikation, 4. Grenzen individu­ellen Wissens und Formen der Autorisierung von Wissen im Mittelalter, 5. Brunnenvergiftung und Sündenbocksu­che, 6. Affektives Rechtsdenken: Haftung geht vor Schuld, 7. Gelenkte Öffentlichkeit: Denunziation, 8. Stellvertretende Buße durch ein Kollektiv (die Geißler), 9. Individualethik: Rulman Merswins Bewertung des Straßburger Judenpo­groms in seinem ‚Neunfelsenbuch‘.

Schlagwörter Kollektivintentionalität; Kollektivkommuni­kation; Individualethik; Pest; Pogrom