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Kollektivintentionalität und Kollektivkommunikation im Mittelalter
Das Judenpogrom und der Einzug der Pest in Straßburg im Jahr 1349
Der Aufsatz sucht die Begriffe der Kollektivintentionalität und Kollektivkommunikation in Anwendung auf die historischen Ereignisse in Straßburg 1349 zu profilieren. Inhaltsübersicht: 1. Umriss der Ereignisse, 2. Kollektivintentionalität und Kollektivkommunikation: Selbstermächtigung der Handwerkszünfte, 3. Diskursspaltung und Kollektivkommunikation, 4. Grenzen individuellen Wissens und Formen der Autorisierung von Wissen im Mittelalter, 5. Brunnenvergiftung und Sündenbocksuche, 6. Affektives Rechtsdenken: Haftung geht vor Schuld, 7. Gelenkte Öffentlichkeit: Denunziation, 8. Stellvertretende Buße durch ein Kollektiv (die Geißler), 9. Individualethik: Rulman Merswins Bewertung des Straßburger Judenpogroms in seinem ‚Neunfelsenbuch‘.
Schlagwörter Kollektivintentionalität; Kollektivkommunikation; Individualethik; Pest; Pogrom

