Bd. 31 Nr. 1 (2026): Mittelalterentwürfe in moderner Fantasy
Burgen, Schwerter, Drachen, Mystik und Magie: Die Fantasy lebt von der Kraft mittelalterlicher Bilder. Aber sie erzählt in ihren verschiedenen Medien nicht einfach das historische Mittelalter nach, sondern erschafft ihre eigene – mediävalisierte – Form davon. Die Beiträge in diesem Heft bieten Einblicke, wie durch das Zusammenwirken von Nachahmung und Neuschöpfung Sekundärwelten entstehen, wie sie funktionieren und welche Bezüge sie zur Gegenwart aufzeigen. Dadurch wird deutlich, dass dieses populäre Mittelalter mehr ist als bloße Kulisse: Es erweist sich als Imaginationsraum, in dem Fragen von Macht, Identität, Geschlecht, Rassismus und Kolonialismus verhandelt werden.
Hinweis: Bitte nutzen Sie zum Zitieren die aktuelle Version des jeweiligen Aufsatzes, da im Falle einer Aktualisierung nur auf Artikelebene eine neue Version erzeugt werden kann, nicht aber bei der Komplettausgabe des Heftes.
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Titelei
I-III -
Inhaltsverzeichnis
IV-V
Grundlagen und Perspektiven
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Mimesis und Poiesis Einleitende Überlegungen zu Mittelalterentwürfen in moderner Fantasy
3-20 -
Die neomediävale Grammatik von Fantasywelten
21-39
Motive und Semiotiken des Neomediävalen
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Genealogie verbindet Zur Funktion eines neomediävalen Motivs im Prequel ‚House of the Dragon‘ und seinen Paratexten
43-60 -
Runes on Screen ‘The Last Kingdom’ and ‘The Green Knight’
61-76
Stofftraditionen und Mittelalterbilder in der Fantasy
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Afro-arthurische Weltentwürfe Tracy Deonns ‚Legendborn‘-Reihe als Ausgangspunkt für rassismuskritische Lektüren höfischer Literatur
79-100 -
Gott will es! Zu Rezeption und Mythisierung der Kreuzzüge als gerechte Kriege in Fantasyromanen am Beispiel der ‚Elfenritter‘-Trilogie Bernhard Hennens
101-121
Audiovisuelle Ästhetiken des Mittelalterlichen
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Mentally I’m Here Medievalcore und postdigitale Resonanzräume des Mittelalters
125-147 -
Praise the Art Wie ‚Dark Souls‘ uns zu Kunsthistoriker*innen macht
148-169 -
Unlikely, but Possible Authentizität, Mittelalterrezeption und Anti-Fantasy im Soundtrack zu ‚Pentiment‘ (2022)
170-191
Inszenierung, Konstruktion, Rezeption. Neomediävale Spielräume
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Grimdark Ages On the Neomedievalism of ‘Warhammer 40,000’
195-211 -
Druide? Magier? Lehrer? Barde? Zur Merlinrezeption in analogen Spielen
212-235
Rezensionen
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Martin Baisch, Malena Ratzke u. Regina Toepfer (Hgg.): Von Widukind zur ‚Sassine‘
239-240 -
Carson Bay, Anthony Ellis, Judith Mania, Sara Moscone u. Lena Tröger (Hgg.): The Medieval Afterlife of Hellenistic Judaism
241-242 -
Anne Bezzel: Leibhafte Frömmigkeit
243-244 -
Eric Böhme: The Agency of the Conquered
245-246 -
Matthias Egeler: Elfen und Feen
247-248 -
Katrin Kogman-Appel, Elisheva Baumgarten, Elisabeth Hollender u. Ephraim Shoham-Steiner (Hgg.): Perception and Awareness
249-250 -
Christel Meier u. Rudolf Suntrup: Farbensemantik und Farbensymbolik im Mittelalter
251-252 -
Lena Näser: Die Weltkarte des Andreas Walsperger
253-254 -
Elisabeth M. Richenhagen: „Schon stehen wir in Deinen Toren, Jerusalem“
255-256 -
Maria Selig u. Susanne Ehrich (Hgg.): Städtische Rechtskulturen in der Vormoderne
257-258 -
Joachim Söder (Hg., Übers.): Johannes Duns Scotus
259-260
