Menschenrechte und religiöse Diversität
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Religiöse Diversität ist zu einem zentralen Gegenstand politischer Konflikte geworden. Forderungen nach öffentlicher Anerkennung religiöser Differenz stehen an der Tagungsordnung in Migrationskontexten ebenso wie in postkommunistischen und postkolonialen Gesellschaften. Der Beitrag diskutiert die Bedeutung internationaler Menschenrechtsregime für die Regulierung religiöser Diversität aus einer rechtssoziologischen Perspektive. Am Beispiel des europäischen Menschenrechtsregimes beleuchtet er Prozesse der rechtlichen Mobilisierung religiöser Minderheiten, Dynamiken der (Re-)Interpretation des Rechts auf Religionsfreiheit durch internationale Gerichte und die Grenzen der menschenrechtlichen Standardisierung religionspolitischer Arrangements.
Copyright (c) 2019 Studium Generale

This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
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