Panta rhei - Zufall, Wandel und Evolution charakterisieren unsere Welt

  • Michael Wink (Autor/in)

Identifier (Artikel)

Abstract

Menschen lieben die Illusion, in einer stabilen Welt und Umwelt zu leben. Die Wirklichkeit zeigt aber häufig das Gegenteil: Werden, Vergehen und Zufall spielen eine größere Rolle als Stabilität. Diese Erkenntnis lehrten Philosophen (Heraklit, Epikur, Lukrez) schon vor über 2000 Jahren. Alle Lebewesen auf unserem Planeten, inklusive des Menschen und seiner Vorfahren, haben sich im Verlauf der Evolution ständig verändert und weiterentwickelt und tun es auch heute noch. Arten diversifizieren sich und verändern stetig ihre Verbreitung. Auch unser Planet Erde unterliegt seit seiner Entstehung vor 4,55 Milliarden Jahre einem steten Wandel, was die Lage und Größe der Kontinente oder das Klima angeht. Insbesondere weisen die letzten 2 Millionen Jahre einen zyklischen Wechsel von Warm- und Kaltzeiten auf. Der moderne Mensch hat seine Umwelt seit jeher durch diverse Schlüsselinnovationen (Schrift, Werkzeuge, Hausbau, Domestikation von Pflanzen und Tieren, Jagd und Technologien) aktiv beeinflusst und ständig verändert. Diese Entwicklung wird in der Neuzeit, in der die Menschheit auf über 7 Milliarden Individuen angewachsen ist, besonders sichtbar. Aber auch im Bereich der Soziologie, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik kann man ein Werden und Vergehen von Konzepten und Modellen erkennen, ähnlich wie dies für die physische Welt und belebte Natur (Evolution) diskutiert wird. Der Leitspruch von Heraklit von Ephesos „panta rhei“ fasst die Wirklichkeit unserer Welt und unseres Daseins treffend zusammen.

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Veröffentlicht
2016-05-04
Sprache
de