Die Datierung von Wasser

Werner Aeschbach

Abstract


Alles Süßwasser auf der Erde ist irgendwann als Niederschlag auf die Kontinente gefallen um dann entweder oberflächlich über Flüsse und Seen oder unterirdisch als Grundwasser wieder in Richtung Ozean zu fließen. Die Aufenthaltszeit von Wasser auf den verschiedenen Pfaden ist eine sehr wichtige Größe für die Hydrologie allgemein, aber auch für das Studium einzelner Teile der Hydrosphäre wie Seen und Grundwasserleiter. Wie lange ist Wasser im Untergrund unterwegs, bevor es an einer Quelle zutage tritt oder aus einem Brunnen gepumpt wird? Könnten Schadstoffe der modernen Zeit demnach bald zur Quelle vordringen? Wird das Grundwasserreservoir in überblickbaren Zeiten erneuert oder ist es „fossil“ und damit ebenso endlich wie Erdöl? Wie rasch wird das Tiefenwasser in einem See erneuert und mit frischem Sauerstoff versorgt? Verändert sich die Zirkulationsdynamik des Atlantiks, und somit das Klima in Europa? Solche Fragen treiben Umweltforscher um, wenn sie Datierungsmethoden für Wasser entwickeln und anwenden.

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DOI: http://dx.doi.org/10.17885/heiup.studg.2018.0.23664

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heiup-studg-236649

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