Das kulturelle Gedächtnis. „Kalte“ und „heiße“ Gesellschaften
Autor/innen
Die NS-Zeit mit Weltkrieg und Holocaust bildet als negative, aber gleichwohl normative Vergangenheit den Kern deutschen Geschichtsbewusstseins – so sehr auch rechte Kreise dagegen aufbegehren. Damit hat die deutsche Gesellschaft ihr „geschichtliches Werden“ zum Motor ihrer Entwicklung, ihres Selbstbilds und ihrer Identität gemacht – und ist so zu einer „heißen“ Gesellschaft im Sinne von Claude Lévi-Strauss geworden.
Rubrik:
Kapitel IV
Sprache:
de
Forschungsansatz, -methode oder -verfahren:
text
