Jazz, Erotik und Provokation. Die Zeitopern Der Weimarer Republik

Dorothea Redepenning

Abstract


Inspiriert vom neuen Medium Film und dem neuartigen Sound des Jazz hielt in den 1920er-Jahren die moderne Großstadt als Sujet Einzug in der Opernwelt. In einem frechen Mix aus Tempo, Slapstick und Urbanität spiegelten die sogenannten Zeitopern das großstädtische Lebensgefühl wider und setzten die Errungenschaften des Großstadtlebens genussvoll in Szene. Exemplarisch stellte Ernst Kreneks weltweit erfolgreiche Zeitoper „Jonny spielt auf“ das Landleben mit Natur und moralischer Integrität der modernen Großstadt mit Maschinen, Technik und moralischem Verfall gegenüber.

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DOI: http://dx.doi.org/10.17885/heiup.ruca.2018.12.23811

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heiup-ruca-238114

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