Zitationsvorschlag
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Normen als Gegenstand der interdisziplinären Mittelalter-Didaktik
Der Beitrag betrachtet Normen als explizit formulierte Regeln oder implizite Erwartungshaltungen, die soziale Interaktionen vorstrukturieren und reglementieren sollen. Anhand von fiktionalen Inszenierungen normativer Konflikte etwa im Kontext von Sozialisationsprozessen (z. B. im ‚Gregorius‘ Hartmanns von Aue) wird exemplarisch verdeutlicht, wie historische Normvorstellungen für Ansätze der interdisziplinären Mittelalter-Didaktik produktiv gemacht werden können. Außerdem wird ein interdisziplinäres Modellseminar zu höfischen Lebensformen des Hochmittelalters vorgestellt, in dem in Auseinandersetzung mit dem Lernort Museum Unterrichtsmaterialien für die Grundschule entwickelt wurden, die praktische Umsetzungsmöglichkeiten im fächerübergreifenden Schulunterricht aufzeigen. Die praxiserprobten Materialien stehen als Open Educational Resources zur Verfügung.
Schlagwörter Mittelalter-Didaktik; Normenvermittlung; Lehrerbildung; Schulunterricht; Open Educational Resources

