Von Gottes Glanz und Schrift. Flüchtige Texte als Zeichen des Ewigen

Ludger Lieb

Abstract


In den literarischen und künstlerischen Überlieferungen der christlich-jüdischen Tradition zeigt sich Gott, der Inbegriff des ewigen Seins, selbst nur flüchtig als Schein – er „er-scheint“ und verschwindet. Das gilt selbst dann, wenn Gott sich schriftlich äußert, denn er tut dies nie so, dass seine Schrift Bestand hätte, sondern stattdessen in Form von göttlicher „Scheinschrift“, in der er sich zugleich zeigt und doch wieder entzieht.

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DOI: http://dx.doi.org/10.17885/heiup.ruca.2017.11.23756

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heiup-ruca-237563

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