Jede ein Solitär. Was Städte besonders macht

Marlon Barbehön, Michael Haus

Abstract


Städte haben ein unterschiedliches Gesicht, eine einzigartige Architektur, vermitteln ein je eigenes Lebensgefühl. Sie haben aus sozialwissenschaftlicher Perspektive auch eine Eigenlogik, die wiederum auf ihre Entwicklung Einfluss nimmt. Wie in einem Brennglas zeigt sich dies im Umgang mit auftretenden Problemen: Sieht eine Stadt Probleme eher als Kehrseite des Erfolgs und rechnet sich ein hohes Maß an Handlungsfähigkeit zu, mündet dies in den Selbstanspruch, innovative Lösungen zu finden. Interpretiert eine andere Stadt dagegen lokale Probleme als Ausdruck übergreifender Entwicklungen der modernen Gesellschaft, denen sie sich mehr oder weniger hilflos ausgeliefert sieht, orientiert sich das Handeln am Dagegenankämpfen und an lokalen Routinen. Politikwissenschaftler der Universität Heidelberg haben in einem interdisziplinären Projektverbund zu diesen Fragen geforscht, um zu lernen, Städte mit wissenschaftlichen Methoden zu unterscheiden.

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DOI: http://dx.doi.org/10.17885/heiup.ruca.2018.12.23799

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heiup-ruca-237999

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