Glas in der Frühen Neuzeit
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Vanhoefen, Antje: Schmelz. Glasperlen als Ausstattungselemente höfischer Interieurs, in: Cremer, Annette C. (Hrsg.): Glas in der Frühen Neuzeit: Herstellung, Verwendung, Bedeutung, Analyse, Bewahrung, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2022 (Höfische Kultur interdisziplinär (HKI) – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur, Band 6), S. 421-450. https://doi.org/10.17885/heiup.821.c14193

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ISBN 978-3-96822-070-3 (PDF)
ISBN 978-3-96822-071-0 (Hardcover)

Veröffentlicht am 17.08.2022.


Antje Vanhoefen

Schmelz. Glasperlen als Ausstattungselemente höfischer Interieurs

Abstract Dieser Beitrag befasst sich mit Glasperlen als Elementen von wandfesten tex­tilen Raumausstattungen des 18. Jahrhunderts. Nur vier sogenannte Schmelz- oder Glas­perlzimmer haben sich europaweit aus diesem Zeitraum erhalten, von denen sich noch drei am Ort ihrer ersten Anbringung befinden. Am Beispiel des Neuen Palais in Arnstadt, des Chinesischen Palais in Oranienbaum, Schloss Favorite bei Rastatt und der Löwenburg Kassel diskutiert der Text die künstlerische Besonderheit der mit Glasperlen bestickten textilen Wandbespannungen, die Herkunft der Glasperlen, die Auftraggeberschaft und den möglicherweise mit dieser Form der Wandgestaltung verbundenen repräsentativen und ästhetischen Anspruch.

Keywords Schmelztapeten, Glasperlen, Arnstadt, Schwarzburg-Sondershausen, Interieur