Glas in der Frühen Neuzeit
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Tiedtke, Sabine: Glasschnitt im Detail. Über das Gelingen der Zuschreibung unsignierter Gläser an Nürnberger Glasschneider, in: Cremer, Annette C. (Hrsg.): Glas in der Frühen Neuzeit: Herstellung, Verwendung, Bedeutung, Analyse, Bewahrung, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2022 (Höfische Kultur interdisziplinär (HKI) – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur, Band 6), S. 321-345. https://doi.org/10.17885/heiup.821.c14190

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ISBN 978-3-96822-070-3 (PDF)
ISBN 978-3-96822-071-0 (Hardcover)

Veröffentlicht am 17.08.2022.


Sabine Tiedtke

Glasschnitt im Detail. Über das Gelingen der Zuschreibung unsignierter Gläser an Nürnberger Glasschneider

Abstract Im 17. und beginnenden 18. Jahrhundert erlebte der Glasschnitt eine Blüte­zeit in der freien Reichsstadt Nürnberg. Deren Beginn wird in der Regel mit der Rück­kehr Georg Schwanhardts d. Ä. aus Prag gleichgesetzt. Er hatte dort – am Hof Kaiser Rudolfs II. – das Handwerk von Caspar Lehmann gelernt. Parallel zu einer großen An­zahl an unsignierten Arbeiten entstanden in Nürnberg auch Gefäße, die der jeweilige Handwerker mit seiner Unterschrift versah. Diese Signaturen machen eine klassische Zuschreibung durch stilistische Überlegungen möglich. Anhand zweier Glasschneider der Epoche – Heinrich Schwanhardt und Hans Wolfgang Schmidt – zeigt dieser Beitrag, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und gibt ein Beispiel für eine Zu­schreibung anhand stilistischer Kriterien.

Keywords Nürnberger Glasschnitt, Glasschneider, Georg Schwanhardt, Hans Wolfgang Schmidt, Heinrich Schwanhardt, Diamantriss, Diamantgriffel