Vater, Mutter, Kind. Elternschaft als Herausforderung

Thomas Lobinger

Abstract


Eltern in aktiver Erziehungsverantwortung erscheinen Arbeitgebern vielfach problematisch: Sie sind in zeitlicher Hinsicht oft weniger flexibel und fallen – insbesondere bei kleinen Kindern – häufiger aus. Was passiert, wenn ein Arbeitgeber eine Bewerberin oder einen Bewerber deshalb bei der Besetzung eines Arbeitsplatzes benachteiligt? Bislang ist das vor allem ein Frauen-Thema, denn bekanntlich kümmert sich auch heute noch ganz überwiegend das weibliche Geschlecht um die Erziehung der Kinder und steckt beruflich zurück. Was aber ist, wenn sich das zunehmend ändert und auch Männer Benachteiligungen in Bewerbungsverfahren erleiden, weil sie sich aktiv um ihren Nachwuchs kümmern wollen? Können sie dann auf denselben gesetzlichen Schutz hoffen wie heute Frauen? Der folgende Beitrag geht dieser Frage nach und kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Hier herrscht keineswegs Gleichberechtigung – und das zu Ungunsten der Männer.

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DOI: http://dx.doi.org/10.17885/heiup.ruca.2017.10.23682

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heiup-ruca-236820

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